© Prof. Dr. med. Andreas C. Hocke/Charité: Spektrale konfokale Fluoreszenzmikroskopie einer Alveole in menschlichem Lungengewebe
© Prof. Dr. med. Andreas C. Hocke/Charité: Spektrale konfokale Fluoreszenzmikroskopie einer Alveole in menschlichem Lungengewebe

Forschung

Die Ärzte und Wissenschaftler der Klinik sehen es als ihre Aufgabe an, ihre hohe Expertise in den drei klinischen Kernkompetenzen der Klinik - Infektiologie, Pneumologie, Beatmungs- und Intensivmedizin - zu nutzen, um Diagnostik und Therapie zu verbessern und damit Krankheitsleid in der Zukunft zu reduzieren.

Erfahren Sie hier mehr über die derzeitigen Forschungsprojekte der Medizinischen Klinik für Infektiologie und Pneumologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

(Abbildung links: © Prof. Dr. med. Andreas C. Hocke/Charité:
Spektrale konfokale Fluoreszenzmikroskopie einer Alveole)

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Lehrstuhlinhaber © Med. Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie/Charité

Einziger eigenständiger Lehrstuhl für Infektiologie in Deutschland

Die Klinik hat seit 1999 den einzigen eigenständigen Lehrstuhl für Infektiologie in Deutschland inne.

Lehrstuhlinhaber ist Klinikdirektor Prof. Dr. med. N. Suttorp.

Copyright: Dr. med. Holger Müller-Redetzky/Charité
© Dr. med. Holger Müller-Redetzky/Charité

Wissenschaftlicher Schwerpunkt: Pneumonie (Lungenentzündung)

Wissenschaftlicher Schwerpunkt der Klinik ist die systematische Erforschung der Lungenentzündung (Pneumonie) und in diesem Zusammenhang insbesondere die Erforschung der angeborenen Immunität der Lunge, die von entscheidender Bedeutung für das Überleben der Erkrankung ist.

Lungenentzündungen gehören weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten und führen trotz Einsatz wirksamer Antibiotika immer noch bei rund jedem zehnten im Krankenhaus behandelten Pneumonie-Patienten zum Tod.

Die Klinik hat zu diesem Thema mehrere nationale Forschungsverbünde initiiert, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden.

Hervorzuheben ist der Sonderforschungsbereich TR-84, der seit 2010 und bis 2022 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Wissenschaftler arbeiten hierin interdisziplinär an der Erforschung der angeborenen Immunität der Lunge und insbesondere an der Erforschung der Mechanismen des Pathogenangriffs sowie der Wirtsabwehr bei Lungenentzündungen. Sprecher ist Klinikdirektor Prof. Dr. med. N. Suttorp.

Motiv experimentelle Forschung © Med. Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie/Charité

Experimentelle Forschung

Die experimentelle Forschung ist medizinische Grundlagenforschung, die molekular- und zellbiologische Methoden, Gewebekulturen, Organmodelle und "high-end"-Mikroskopie einsetzt. Mausexperimente führt die Klinik nur durch, wenn sie unvermeidbar sind. In Laborversuchen werden dabei Einflussfaktoren kontrolliert variiert und die Auswirkungen untersucht, um Hypothesen zu prüfen und kausale Zusammenhänge zu klären.

Das experimentelle Forschungslabor der Klinik arbeitet in mehreren Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Fragestellungen, beispielsweise zur angeborenen Immunität der Lunge und Pneumonie, Beatmungsschäden, Impfstrategien, Malaria, Sepsis, Asthma Bronchiale und Pulmonaler Hypertonie.

Motiv klinische Forschung © Med. Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie/Charité

Klinische Forschung

Für die klinische Forschung wird eine möglichst große Anzahl von Probanden und Patienten benötigt, die an einer Studienteilnahme interessiert ist, um die Forschung zu unterstützen. Mit ihrem Einverständnis fließen ihre Untersuchungsergebnisse in die Forschung ein.

Klinische Forschung betreibt die Klinik im Rahmen der Versorgungsforschung sowohl für die Suche nach neuen Biomarkern, z.B. um die Krankheitsschwere zu erkennen, als auch für klinische Studien mit neuen Medikamenten. Ziel ist, die Diagnostik und Therapie der Patienten zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Klinische Studien führt die Klinik seit vielen Jahren zu Asthma Bronchiale, Bronchialkarzinomen, COPD, HIV/AIDS, Malaria, pulmonaler Hypertonie, Sepsis und Tuberkulose durch.

Motiv translationale Forschung © Med. Klinik m. S. Infektiologie und Pneumologie/Charité

Translationale Forschung - aus dem Labor zum Patienten

Die Klinik betreibt translationale Forschung, d.h. sie versucht, ihre Ergebnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell in die Entwicklung neuer Diagnostik- und Behandlungsmethoden einfließen zu lassen und so in die klinische Praxis zu übertragen.

Ein Beispiel ist die Identifizierung von wichtigen Zielmolekülen in der experimentellen Forschung. Die Hemmung oder Aktivierung dieses Moleküls kann entscheidend sein, einen ungünstigen Krankheitsverlauf zu verhindern.

Publikationen der Klinik (eine Auswahl)

Publikationen der Klinik in PubMed (-05/2018)

Publikationen der Klinik in PubMed (eine Auswahl der aktuellsten 200)

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